Männer im Land der Frauen(quoten)

Zusammenfassung: Wir überprüfen die Auswirkungen von struktureller, gewollter geschlechterbasierter Diskriminierung bei Arbeit und vor Gericht und Sozialämtern: Also etwa, wie hoch die Bewerbungschancen für Männer im öffentlichen Dienst sind im Vergleich zu Frauen aufgrund von Gleichstellungsanweisungen. Es werden dazu Männer und Frauen bei vergleichbarer Arbeitsplatzsuche im öffentlichen Dienst begleitet, um mögliche geschlechtsbedingte Diskriminierungen zu eruieren. Zur Ermittlung der bundesweiten Realität werden Statistiken über die Einstellungs- wie auch Bewerberverhältnisse zwischen Männern und Frauen im öffentlichen Dienst zusammengetragen. Denn wir wollen wissen: Was für reale Auswirkungen hat die Standardklausel der Bevorzugung von weiblichen Bewerberinnen bei gleicher Qualifizierung? Und wie sieht es aus bei der Betreuung von Kindern im Zuge einer Trennung? Unter welchen Gesichtspunkten bekommen Mütter bzw. Väter die Vorsorge zugesprochen, wie sind die objektiven, statistischen Betreuungsschlüssel von Müttern vs. Vätern vor Sozialamt und  Justiz? Abgesehen von persönlichen Beispielen werden wir Aufstiegschancen von Frauen in Parteien und im öffentlichen Dienst beispielhaft darstellen sowie die nicht nur von Frauen, sondern auch von Männern unendgeltlich geleistete (Haus-) Arbeit.

Der Aufstieg mächtiger Frauenorganisationen in der Bundesrepublik und ihren führenden Parteien geht einher mit Quotenforderungen und so auch einer bewusst gewollten Diskriminierung von Männern. Wird der Artikel 3 Abs. 3 des GG, nachdem niemand wegen seiner Herkunft, Religion, Geschlechts etc. diskriminiert werden darf, substanzlos und entkernt, angesichts der politisch gewollten Bevorzugung von Frauen im Job und der Benachteiligung vieler Männer  bei der Betreuung von Kindern? Die 1994 hinzugefügte Gleichberechtigungsklausel in Art. 2 wurde flugs in „Gleichstellungsziel“ uminterpretiert, ohne biologisch bedingte mögliche unterschiedliche Wünsche von Männern und Frauen zu berücksichtigen.

Durch die Quote wird nun ein quasi planwirtschaftliches Element eingeführt, dass anstelle von Gleichberechtigung eine Ergebnisgleichheit anstrebt, so als ob Männer und Frauen genau gleiche Interessen haben müssten.  War die Frauenquote in der SPD etwa vor 30 Jahren nur befristet gedacht, weil man sich der Verfassungswidrigkeit einer permanenten, die Geschlechter unterscheidenden Regel bewusst war, so wird sie heute durch ein bezahltes Heer von kostspieligen „Gleichstellungsbeauftragten“ weiblichen Geschlechts überwacht.

Anstelle sich ambitionierte Menschen, die stabile Jobchancen und Gehalt prioritär betrachten, zum Vorbild zu nehmen, verlangen Feministinnen gemeinhin neben Gleichstellung auch „Gleichbezahlung“. Doch dabei müssen ja die meist staatlich finanzierten Ausgaben für engagierten Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen, Pflegerinnen etc. von den Steuermitteln der meist privat beschäftigten Menschen, darunter mehrheitlich Männer, finanziert werden. So ergänzen sich Männer und Frauen im Alltagsleben häufig – wird dies von Feministinnen gewürdigt oder kritisch betrachtet?

  • Wir werden die Feminismusversprechen nach „Gleichheit“ auf ihre realen Auswirkungen überprüfen und mit lebensnahen Beispielen anhand der Begleitung typischer männlicher Arbeitssuchender erfassbar machen: Wie hoch sind die Bewerbungschancen heutzutage für Männer im öffentlichen Dienst im Vergleich zu Frauen? Wieviele Male bewerben sich Männer auf eine Anstellung etwa an einer Universität in Deutschland im Vergleich zu Frauen bis zum Erhalt einer Stelle? Oder bei den Bundestagsparteien mit wenigen Frauen an der Basis und viel mehr an der Spitze? Wie sieht dies in der Privatwirtschaft aus, aus Sicht der Personalabteilung und von Bewerbern, gibt es hier auch Quotenziele und Spielräume? Was sagen parteiinterne Kritiker zu den dominanten Quotenstrategien ihrer Parteikollegen?
  • Andererseits werden wir die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Ähnlichkeiten und Unterschiede der Geschlechter zusammentragen und mit Genforschern der Uni Leipzig, mit Biologen sprechen und das Gespräch mit Genderprofessorinnen suchen.
  • Wir machen in einem Exkurs aufmerksam auf den Beitrag von Männern zur Erleichterung unseres Alltagslebens, vom Postboten und Pizzalieferanten bis zu männlichen Ingenieuren, App-Entwicklern, Bauarbeitern, die für warme und wohnliche Heime sorgen u.v.m.  „So sagt die Friedenspreisträgerin Doris Lessing, dass sie »zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern ist… Die Abwertung des Männlichen sei »so sehr Teil unserer Kultur geworden […], dass sie kaum noch wahrgenommen wird«( Amendt http://www.streitbar.eu/aufsatz_amendt.html).
  • Wir werden hochrangige Juristen und politische Entscheider zu möglichen (inneren) Widersprüchen zum Artikel 3 GG und seinen drei Absätzen befragen.
  • Was die Kinderbetreuung betrifft: Unter welchen Gesichtspunkten bekommen Mütter bzw. Väter die Vorsorge zugesprochen, wie sind die objektiven Betreuungschancen und -schlüsseln von Müttern vs. Vätern vor Sozialamt und  Justiz?
  • Was sagt die Haltung der Feministen aus über ihre Frauensicht? Wie hilfsbedürftig sind Frauen , wie schwach und unterdrückt aus ihrer Sicht nach 70 Jahren Bundesrepublik? Was sagen erfolgreiche, unabhängige Frauen zu feministischen Forderungen? Was denken die von uns begleiteten Männer auf Jobsuche und was sagen feministische Männer in den Parteien dazu?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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