Gruppenidentität, Macht und Meinungskontrolle

Gruppenidentität, Macht und Meinungskontrolle:

Lobbys für Immigration und Gender/Feminismus argumentieren mit gruppenbezogenen Identitäten: Ihre Schützlinge würden häufig aufgrund der Seilschaften „weißer, alter Männer“ am gesellschaftlichen Erfolg gehindert. Diese stehen an der Spitze der Unterdrücker-Opfer-Pyramide. Unterhalb der Täterebene kann sich nach Bedarf jede(r) einen Platz als Opfer aussuchen, doch der Pyramiden-Unterbau ist reserviert für nichtweiße, nicht „hetero-normativ-cis“-orientierte Menschen als die am stärksten diskriminierte Gruppe. Für deren Wohlbefinden haben die Gesellschaft und insbesondere die „weißen Männer“ (die zu ca. 75% die Einkommenssteuer finanzieren) mit Sozialtransfers zu sorgen.

Die Lobbys haben den Kampf für echte oder vermeintliche Menschenrechte geschickt instrumentalisiert und sich so den Zugriff auf staatliche Ressourcen gesichert: Es kann niemals genug getan werden für Feminismus- und Genderthemen, für Immigranten und den Kampf gegen „Hass“. Wer die richtige Moral hat, scheint im Recht zu sein. Wer dagegen ist, fällt auf und gilt als politisch unzuverlässiger Unruhestifter. Und das Streben nach politischer Korrektheit in Form der Zustimmung hat sich in den letzten Jahrzehnten wie Mehltau auf gesellschaftlich wichtige Debatten gelegt. Im Zuge dessen werden unerwünschte Entwicklungen vielfach ignoriert, seien es antisemitische oder homophobe Vorfälle oder die Überlastung von Schulen und Lehrern durch millionenfache Immigration. Auch fest verankerte strukturelle Benachteiligungen von Männern als zwangsläufige Konsequenz von Frauenquoten werden kaum je thematisiert oder durch „alternative“ Statistiken gekontert, wie etwa den nachweislich unwahren „Genderpaygap“. Die angebliche Einkommenslücke ist durch mediales Dauerfeuer fest ins kollektive Bewusstsein geraten. Auch häusliche Gewalttaten, angeblich so gut wie nur durch Männerhand begangen, passen in diese Sichtweise, obwohl umfangreiche Einzel-und Metastudien belegen, dass Gewalt keineswegs ein geschlechtsspezifisches Phänomen ist.

  • Ein grundlegendes Problem ist der inhärente finanzielle und machtpolitische Teufelskreislauf politischer Lobbys: Die Abhängigkeiten werden umso größer statt geringer, je länger sie am Tropf staatlicher Zahlungen hängen. Denn Lobbys müssen Diskriminierung immer neu finden für die eigene Daseinsberechtigung. „Zwillings“-Vorwürfe des Sexismus und Rassismus, natürlich immer zuungunsten Einheimischer, die Maßnahmen gegen „ihre“ behaupteten Vorurteile und Diskrimierungspraktiken zu finanzieren haben.
  • Es besteht die Gefahr großer gesellschaftlicher Fehlentwicklungen – es drohen massive Arbeitsplatzverluste durch Digitalisierung und Automatisierung, demographisch bedingte Rentenfinanzierungsprobleme, steigende Gesundheitskosten, mögliche Exportverringerung aufgrund restriktiver Handelsmaßnahmen, Defizite bei Schulen und Infrastruktur. Die Eigenverantwortung von Menschen muss eigentlich dringend gestärkt werden angesichts all dieser Probleme, nicht der Ausbau der Abhängigkeit von Staatsgeldern für immer größere Gruppen, für die diese Lobbys kämpfen.
  • Zu den direkten volkswirtschaftlichen Kosten der Lobbysubventionen kommen Opportunitätskosten hinzu, etwa Ineffienzen durch den Abbau des Leistungsprinzips zugunsten des richtigen Geschlechts.
  • gesellschaftlicher „Gleichheitsfanatismus“ kann zu gesellschaftlicher Spaltung führen  – es fängt schon bei den eigenen Kindern an, die häufig als Partner und nicht als zu erziehende Wesen gesehen werden; laut dieser Sichtweise haben sich denn auch Flüchtlinge weniger anzupassen als steuerzahlende Einheimische. Und Frauenrechtlerinnen machen sich für die Diskriminierung durch nicht leistungs-, sondern quotenmäßige Auswahl stark. Androgyne Sportlerinnen mit unnatürlich hohem Testosteronspiegel dürfen dagegen die weibliche Konkurrenz ausbooten – Gleichmacherei um jeden Preis, scheint die Devise.

Doch die Konsequenzen lassen nicht auf sich warten:

  • Es besteht ein immer stärker wahrgenommes Gerechtigkeitsdefizit aus Sicht vieler Bürger. Die genannten Lobbyargumentationen stellen ein ganzes Land und dessen Menschen unter Generalverdacht, überall dort zu diskriminieren, wo Minderheiten und Frauen allgemein „unterrepräsentiert“ wären, währenddessen brave Bürger mit ihrer Arbeit und Steuer teure Sozialprogramme finanzieren für den gesellschaftlichen Umbau.
  • Sind die Zwillingsvorwürfe des Sexismus-und Rassismus eine Allzweckwaffe zur Durchsetzung der eigenen Interessen und Budgetpläne und zur Begrenzung der Meinungsfreiheit? In früheren Perioden ging es darum, „volksmäßig“ möglichst homogen zu sein, geht es nun heute darum, die gesinnungsmäßig eine übereinstimmende, „richtige“ Gesinnung zu haben und andere zu marginalisieren? Dieser Antifaschismus als Mittel zur Meinungsregulierung von Debatten wird langfristig unglaubwürdig, wenn er mehr auf Propaganda denn auf Fakten beruht, weil die Eindrücke vieler Menschen sich nicht mehr mit dem decken, was offizielle Medien verkünden, siehe das Beispiel der untergegangenen DDR.
  • Es wird über „patriarchalische“ Strukturen diskutiert, trotz einer Kanzlerin an der Spitze seit bald anderthalb Jahrzehnten, gegen die kein einziger männlicher Kandidat je eine Chance hatte, während die klassischen Hausfrauenrollen unter moslemischen Einwanderern kaum thematisiert werden. Frauen und Minderheiten wird implizit unterstellt, sie würden die falsche, weil meist schlechter bezahlte, Berufswahl treffen oder wären zu schwach sich karrieremäßig durchzusetzen. Sind Frauen und Minderheiten, und gerade die gebildeten unter ihnen, nun selbst verantwortlich oder nahezu allumfassend „behindert“, wie behauptet wird?
  • Wie sieht die Gefahr gesellschaftlicher Spaltung und mittelfristiger Systemdestabilisierung aus, wenn steuerfinanzierte Aktivisten von metoo bis metwo alles daransetzen, „weiße alte Männer“ als Ursache gesellschaftlichen Übels anzuprangern und dabei sexistische und rassistische Klischees verbreiten. Tun sie dies möglicherweise gar nicht so sehr aufgrund echter Überzeugung, sondern weil Klappern zum Handwerk gehört und ihr Einkommen abhängig vom Gebrauch ihrer Handwerkzeugs ist? Und nutzt man gerne die vor allem von Männern gebauten Fahrzeuge, programmierten Webseiten, Apps und gebauten Smartphones?

Der Mangel an Ehrlichkeit ist natürlich kein exklusiv linkes Phänomen – der positive Beitrag von Generationen von Immigranten zur hiesigen Wirtschaft und zum Kulturleben wird gerne von weit rechts stehenden Kreisen ignoriert. Doch werden diese als „Rechtspopulisten“ beständig kritisiert von den Vertretern führender Parteien und Medien. Den selbsterklärten „progressiven“ Kräften hingegen wird kein „Linkspopulismus“ unterstellt. Ob diese nun tatsächlich so menschenfreundliche Motive haben wie verkündet oder doch finanzielle und machtpolitische Interessen die „progressiven“ Agenden bestimmen, ist Schwerpunkt der Studie über bestimmte politische Lobbys.

Die offenkundige Tatsache, dass beispielsweise die Bewältigung grosser Immigrationströme nur Erfolg haben kann, wenn die Zuwanderung reguliert wird, wird nach wie vor von vielen Politikern und Medien ignoriert. Dabei ist die Konsequenz offener Grenzen kaum zu bestreiten, dass ein Sozialstaat entweder seine Standards abbauen oder kostenintensive Zuwanderung begrenzen muss – beides zusammen ist schlicht nicht realisierbar.

Die individuelle Meinungs- und Entscheidungsfreiheit ist in Gefahr. Trotz theoretischer Handlungsfreiheit in einem demokratischen System verhalten sich 95% angepasst-opportunistisch, etliche Menschen reden öffentlich anders, als sie für sich denken. Oder, ähnlich schlimm, lassen sich manipulieren durch einseitige Propaganda: nur wer bestimmte, vorherrschende Meinungen vertritt, hat Recht, weil die Moral auf seiner Seite. Fakten rücken in den Hintergrund, solange die richtige Moral stimmt: Kampf für Immigranten, Frauen gut, wer dagegen ist, wird leicht zum „Hasser“ und sollte überwacht werden. Wichtiger als ehrliche Problemanalyse ist es, nicht die „Rechten“ zu stärken.

So kommt es zu mangelhaft ausgeprägtem, unehrlichem Verhalten, Opportunismus und regelrechten Kampagnen, seien es Kriminalitätsstatistiken, die einseitig Männer als Täter in den Fokus rücken, zugewanderte aus bestimmten Ländern mit sehr hoher Kriminalitätsbelastung verschleiern.

tatsächlich
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